Showcase · Raum II — Werk · Format-Readiness

KI-Ethik ohne Frontalunterricht:
Das Ethik-Board für Coding Schools & Hochschulen.

Schulen nach dem 42-Modell haben keine Lehrenden — und genau dafür ist dieses Format gebaut: Die Gruppe ist das Board.

Peer-Learning-ready 1 Tag · 8–16 P. · skaliert parallel Remote & vor Ort Art. 4 EU AI Act · KI-Kompetenz

Das Problem, ehrlich benannt

Coding Schools und Informatik-Studiengänge bilden Menschen aus, die KI-Systeme bauen werden — Bewerbungs-Ranker, Scoring-Modelle, Companion-Bots. Was im Curriculum meist fehlt: das Handwerk, die eigenen Systeme ethisch zu verantworten. Klassische Ethik-Vorlesungen scheitern dabei doppelt: Sie passen nicht in Peer-Learning-Modelle ohne Dozierende, und sie bleiben folgenlos, weil niemand eine Entscheidung treffen muss.

Ethik ist kein Bauchgefühl. Ethik ist ein Prozess — und Prozesse kann man trainieren wie Code-Reviews.

Warum das Format ins Peer-Learning passt

Kein Dozent nötig

Rollenkarten, Fall-Dossiers und Prüfmatrix tragen die Session. Der Facilitator moderiert Prozess und Timeboxen — wie ein Scrum Master, nicht wie ein Professor. Nach einmaligem Durchlauf kann die Schule das Format mit eigenem Staff wiederholen (Train-the-Facilitator inklusive).

Projektbasiert statt abstrakt

Verhandelt wird ein konkreter KI-Fall — gern aus den eigenen Studierendenprojekten. Vier Stakeholder-Perspektiven, echte Interessenkonflikte, am Ende ein dokumentiertes Go / Go mit Auflagen / No-Go.

Gamification-kompatibel

Boards lassen sich als Challenge fahren: mehrere Gruppen, derselbe Fall, Vergleich der Verdicts im Plenum. Die spannendste Lernkurve entsteht dort, wo zwei Boards gegensätzlich entscheiden — und beide gut begründen.

Belegbarer Output

Jedes Board produziert eine Entscheidungsvorlage plus Prüfmatrix (5 Prinzipien × Sicherstellen·Entwickeln·Supporten). Verwendbar als Portfolio-Artefakt der Teilnehmenden — und als AI-Literacy-Nachweis der Institution.

Ablauf eines Board-Tags

Werte-Warm-up (45 Min). Was treibt die Gruppe um? Eigene Werte sammeln — sie decken erfahrungsgemäß den halben Wertekatalog digitaler Ethik ab, bevor er eingeführt ist.
Werkzeugkasten (60 Min). Drei Ethikschulen (Pflicht·Folge·Tugend), drei Ebenen (Mikro·Meso·Makro), der 6-Schritte-Entscheidungsprozess — kompakt, anwendungsorientiert.
Rollenvergabe & Vorbereitung (45 Min). Vier Gruppen, vier Perspektiven (z.B. Produkt, Nutzer*innen, Geschäftsführung, Betroffene), je mit Rollenkarte, Interessen und Dilemma.
Das Board tagt (90 Min). Pitches, kritische Fragen, Aushandlung entlang der fünf Prinzipien. Die Gruppe entscheidet — nicht der Trainer.
Verdict & Debrief (60 Min). Go/No-Go mit Begründung, Vergleich der Boards, Transfer: Welcher eigene Use Case gehört als Nächstes vor ein Board?
Readiness-Check für Ihre Institution

Vier Haken? Dann ist Ihre Institution board-ready. Das Format ist im monatlichen Einsatz an einer Business School erprobt und auf das Peer-Learning-Prinzip von Schulen wie 42 (Heilbronn, Paris, Wolfsburg) übertragbar — ohne deren Curriculum zu kennen oder zu ersetzen.*

Häufige Fragen

Funktioniert das wirklich ohne Lehrende?

Ja — das ist der Kern. Rollenkarten und Prüfmatrix strukturieren die Verhandlung, der Facilitator hält Prozess und Zeit, doziert aber nicht. Nach einem Durchlauf kann Ihr eigener Staff übernehmen.

Zahlt das auf Art. 4 EU AI Act ein (KI-Kompetenz-Pflicht)?

Seit Februar 2025 verlangt Art. 4 ein angemessenes Maß an KI-Kompetenz bei allen, die mit KI-Systemen umgehen. Das Board trainiert genau das — Risikobewertung, Abwägung, dokumentierte Entscheidung — und liefert Teilnahmenachweise. Keine Rechtsberatung, aber ein belastbarer Baustein Ihrer AI-Literacy-Strategie.

Skaliert das über 16 Personen hinaus?

Ja: mehrere Boards parallel, gleicher Fall, Verdict-Vergleich im Plenum. Bei Kohorten von 60+ wird genau dieser Vergleich zum stärksten Lernmoment.

Was kostet das?

Tagessatz nach Format und Anfahrt; für gemeinnützige Bildungsträger und stiftungsfinanzierte Schulen gibt es eine Education-Kondition. Kurze Anfrage genügt — Sie bekommen ein Ein-Seiten-Angebot, kein Folien-Theater.

Board-ready? Lassen Sie uns einen Pilot fahren.

Ein Tag, eine Kohorte, Ihr Fall. Danach entscheiden Sie — mit Begründung, versteht sich.

Pilot anfragen →

Auch als Keynote-Kurzformat (90 Min) für Open Days und Konferenzen.

* 42 Heilbronn, 42 Paris u.a. sind eingetragene Marken der jeweiligen Träger. Die Nennung beschreibt die Passung des Formats zum Peer-Learning-Ansatz; eine Geschäftsbeziehung besteht nicht und wird nicht behauptet.