Schulen nach dem 42-Modell haben keine Lehrenden — und genau dafür ist dieses Format gebaut: Die Gruppe ist das Board.
Coding Schools und Informatik-Studiengänge bilden Menschen aus, die KI-Systeme bauen werden — Bewerbungs-Ranker, Scoring-Modelle, Companion-Bots. Was im Curriculum meist fehlt: das Handwerk, die eigenen Systeme ethisch zu verantworten. Klassische Ethik-Vorlesungen scheitern dabei doppelt: Sie passen nicht in Peer-Learning-Modelle ohne Dozierende, und sie bleiben folgenlos, weil niemand eine Entscheidung treffen muss.
Ethik ist kein Bauchgefühl. Ethik ist ein Prozess — und Prozesse kann man trainieren wie Code-Reviews.
Rollenkarten, Fall-Dossiers und Prüfmatrix tragen die Session. Der Facilitator moderiert Prozess und Timeboxen — wie ein Scrum Master, nicht wie ein Professor. Nach einmaligem Durchlauf kann die Schule das Format mit eigenem Staff wiederholen (Train-the-Facilitator inklusive).
Verhandelt wird ein konkreter KI-Fall — gern aus den eigenen Studierendenprojekten. Vier Stakeholder-Perspektiven, echte Interessenkonflikte, am Ende ein dokumentiertes Go / Go mit Auflagen / No-Go.
Boards lassen sich als Challenge fahren: mehrere Gruppen, derselbe Fall, Vergleich der Verdicts im Plenum. Die spannendste Lernkurve entsteht dort, wo zwei Boards gegensätzlich entscheiden — und beide gut begründen.
Jedes Board produziert eine Entscheidungsvorlage plus Prüfmatrix (5 Prinzipien × Sicherstellen·Entwickeln·Supporten). Verwendbar als Portfolio-Artefakt der Teilnehmenden — und als AI-Literacy-Nachweis der Institution.
Vier Haken? Dann ist Ihre Institution board-ready. Das Format ist im monatlichen Einsatz an einer Business School erprobt und auf das Peer-Learning-Prinzip von Schulen wie 42 (Heilbronn, Paris, Wolfsburg) übertragbar — ohne deren Curriculum zu kennen oder zu ersetzen.*
Ja — das ist der Kern. Rollenkarten und Prüfmatrix strukturieren die Verhandlung, der Facilitator hält Prozess und Zeit, doziert aber nicht. Nach einem Durchlauf kann Ihr eigener Staff übernehmen.
Seit Februar 2025 verlangt Art. 4 ein angemessenes Maß an KI-Kompetenz bei allen, die mit KI-Systemen umgehen. Das Board trainiert genau das — Risikobewertung, Abwägung, dokumentierte Entscheidung — und liefert Teilnahmenachweise. Keine Rechtsberatung, aber ein belastbarer Baustein Ihrer AI-Literacy-Strategie.
Ja: mehrere Boards parallel, gleicher Fall, Verdict-Vergleich im Plenum. Bei Kohorten von 60+ wird genau dieser Vergleich zum stärksten Lernmoment.
Tagessatz nach Format und Anfahrt; für gemeinnützige Bildungsträger und stiftungsfinanzierte Schulen gibt es eine Education-Kondition. Kurze Anfrage genügt — Sie bekommen ein Ein-Seiten-Angebot, kein Folien-Theater.
Ein Tag, eine Kohorte, Ihr Fall. Danach entscheiden Sie — mit Begründung, versteht sich.
Pilot anfragen →Auch als Keynote-Kurzformat (90 Min) für Open Days und Konferenzen.
* 42 Heilbronn, 42 Paris u.a. sind eingetragene Marken der jeweiligen Träger. Die Nennung beschreibt die Passung des Formats zum Peer-Learning-Ansatz; eine Geschäftsbeziehung besteht nicht und wird nicht behauptet.